Das Jugend- und Kulturzentrum platzte aus allen Nähten, als Hemers Bürgermeister Michael Esken am Mittwochabend (1. September) zur Bürgerversammlung zur Nachnutzung der Landesgartenschau eingeladen hatte.
Rund 250 Bürgerinnen und Bürger, darunter zahlreiche Ratspolitiker aller Fraktionen, kamen, um sich vom Bürgermeister, dem Ersten Beigeordneten Guido Forsting, dem technischen Geschäftsführer Heiner Pierenkemper sowie dem Landschaftsarchitekten Ernst Herbstreit im Detail über die künftigen LGS-Pläne informieren zu lassen.
Herbstreit war es, der vor fast genau drei Jahren die Machbarkeitsstudie der Landesgartenschau Hemer auf den Weg brachte, die nahezu vollständig umgesetzt wurde. „In Qualität und Größe hat die LGS Hemer Bundesliga-Niveau", zieht er einen sportlichen Vergleich. „Das öffentliche Geld das hier investiert wurde, hat ein Mehrfaches an privaten Investitionen nach sich gezogen, die der Wirtschaftskraft Hemers dienen. Es gibt kaum eine Landesgartenschau, die so kraftvoll und städtebaulich prägend ist, wie die Hemeraner Gartenschau."
Vieles von dem, was die Landesgartenschau seit dem 17. April zur Erfolgsgeschichte hat werden lassen, wird auch bestehen bleiben. Auch dürfen sich alle Bürgerinnen und Bürger weiter auf erstklassige Events in Hemer freuen. Wie genau das Gelände nach dem 24. Oktober, dem offiziellen Ende der Landesgartenschau Hemer 2010, aussehen wird, entscheidet der Rat der Stadt Hemer in seiner Sitzung am 14. September.