Großes Lob für die Landesgartenschau Hemer: „Sehr beeindruckt“ von der ersten Gartenschau im Sauerland zeigte sich der NRW-Umweltminister Johannes Remmel gestern (Donnerstag, 2. September) bei seinem Besuch in der Felsenmeerstadt.
In Hemer äußerte sich der Minister erstmals auch zur Zukunft der Schauen in Nordrhein- Westfalen: „Landesgartenschauen werden weitergeführt“, erklärte Remmel. „Bisher hatte sich die neue Landesregierung ja noch nicht zu dem Thema geäußert und ich bin sehr stolz, dass Minister Remmel hier in Hemer Grünes Licht für die NRW-Gartenschauen nach 2017 gegeben hat und so begeistert von unserem Konzept ist“, sagte Bürgermeister und LGS-Aufsichtsratsvorsitzender Michael Esken.
Den NRW-Garten lobte Remmel nach einem Rundgang als gelungene Kombination aus nachhaltiger Stadtentwicklung, Steigerung der Lebensqualität für die Menschen und touristischem Magneten. „Ich bin beeindruckt, wie hier eine riesige Konversionsfläche mit dem Impulsgeber Landesgartenschau zu einer blühenden Parklandschaft und wieder zu einem Stadtmittelpunkt geworden ist“, so der NRW-Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz. Dass Hemer das richtige Konzept verfolgt habe, beweise nicht zuletzt die große Zahl von mehr als 740.000 Besuchern, die bisher den „Zauber der Verwandlung“ in Hemer erlebt haben.
Johannes Remmel hatte am Morgen die Tagung „Zukunft des Kleingartenwesens“ im Grohe-Forum der Landesgartenschau eröffnet und war danach der Einladung von Michael Esken gefolgt, das 30 Hektar große Gelände der ehemaligen Blücher-Kaserne zu erkunden. Die Arbeit der mehr als 120.000 Kleingärtner in NRW lobte er als „wichtigen Beitrag zur biologischen Vielfalt, zum sozialen Miteinander und zum Klima in unseren Städten“. Kleingärtner, Experten des Umweltministeriums und Vertreter der Kleingarten-Verbände diskutierten in Hemer über die Zukunft des Kleingartenwesens.