Eine Institution geht in den Ruhestand

Bürgermeister Michael Esken (l.) verabschiedete gestern Werner Fingerhut und dankte auch dessen Frau Marlies. (Foto: D. Braun)
Bürgermeister Michael Esken (l.) verabschiedete gestern Werner Fingerhut und dankte auch dessen Frau Marlies. (Foto: D. Braun)

43,5 Jahre bei einem Arbeitgeber. Früher gehörte dies zu einem Standardberufsleben, heute eher der Seltenheit an. Werner Fingerhut hat es bei der Stadt Hemer geschafft. Mit 14 Jahren begann er seine Lehre, gestern endete sein Berufsleben. Er verabschiedete sich von langjährigen Weggefährten, Freunden und Kollegen im Jugend- und Kulturzentrum am Park. Zuletzt als Prokurist für den Sauerlandpark Hemer tätig, brachte Fingerhut seine Kompetenz zuvor jahrzehntelang im Planungsamt (Bauordnung) der Stadt Hemer ein.
Aber die Füße hochlegen kann und will der stellvertretende Chef der Freiwilligen Feuerwehr Hemer nicht. Dafür sorgte zumindest seine Ehefrau Marlies im Vorfeld der Abschiedsfeier im JuK. Statt einen Partyservice zu beauftragen, musste Werner Fingerhut „unter der Leitung" seiner Gattin Frikadellchen und Schnitzel braten, und Schüsseln mit verschiedensten Salaten füllen. Dass der Ruhestand nur bedingt wörtlich zu nehmen ist, ist Fingerhut spätestens seitdem klar: „Das war ganz schön stressig für einen Rentner!"

Werner Fingerhut feierte mit langjährigen Weggefährten, Freunden und Kollegen im Jugend- und Kulturzentrum am Park.  (Foto: D. Braun)
Werner Fingerhut feierte mit langjährigen Weggefährten, Freunden und Kollegen im Jugend- und Kulturzentrum am Park. (Foto: D. Braun)